Tortenschlacht
Wenn ich an meine Geburtstage als Kind zurückdenke, gibt es etwas, an das ich mich ganz besonders gerne erinnere: der frisch gebackener Käsekuchen meiner Mutter, herrlich duftend, mit Kerzen drauf. Wenn ich an meinem Geburtstagsmorgen verschlafen die Treppe herunterkam, wartete er schon auf mich.
Schon früh entwickelten mein Bruder Robin und ich einen besonderen Ehrgeiz den ganzen Kuchen auf einmal aufzuessen. Und auch wenn wir von Jahr zu Jahr immer mehr Stücke schafften, so blieb es doch immer ein absolut hoffnungsloses Unterfangen.
Die übrig geblieben Stücke verpackte meine Mutter sorgfältig in blaue Frischehaltedosen, die ich mit in Schule nahm und in der Pause an meine Freunde verteilte. Auch wenn sich inzwischen viel in meinem Leben geändert hat - dem Käsekuchen bin ich bis heute treu geblieben. Den Dosen auch.
Auch gestern in Köln gab es natürlich eine Kuchen. Marie, die Gute, hatte ihn mir morgens noch schnell vorbeigebracht, bevor ich mich auf den Weg nach Westen machte. Geteilt habe ich ihn mit einem netten Menschen, den ich gestern zum ersten Mal getroffen habe und den ich dafür gewinnen konnte, eine kleine Probefahrt mit mir und dem Shuffle Shuttle zu unternehmen.
Was wir unterwegs erlebt haben, seht Ihr morgen Abend um 20:15 Uhr.


Ich erinnere mich noch ganz genau, dass es mir schon als Kind immer irgendwie unangenehmn war, an meinem Geburtstag Geschenke zu bekommen, abgesehen natürlich vom Käsekuchen meiner Mutter. Woher dieses Gefühl stammte habe ich nie ganz ergründen könne
Aufgenommen: Mär 14, 09:37