Jäger des verlorenen Schatzes
Ich erinnere mich noch ganz genau, dass es mir schon als Kind immer irgendwie unangenehm war, an meinem Geburtstag Geschenke zu bekommen, abgesehen natürlich vom Käsekuchen meiner Mutter. Woher dieses Gefühl stammte habe ich nie ganz ergründen können. Aber die Freude der anderen war mir schon immer lieber, als meine eigene.
Aus diesem Grund habe ich schon damals Geschenke an meine Geburtstagsgäste verteilt, verbunden mit kleinen Spielen wie einer Schatzsuche oder einer Schnitzeljagd. Diese Angewohnheit habe ich bis heute beibehalten. Aus Sägespähnen sind zwar in der Zwischenzeit Fotos geworden, aber der Spaß, der mir das bereitet, ist der gleiche geblieben.
Ganz wie in einem meiner Lieblingsfilme sind drei meiner Schätze am Samstag nicht entdeckt worden. Sie liegen immer noch irgendwo in ihrem Kölner Versteck und warten darauf, dass ihr Geheimnis von einem glücklichen Finder gelüftet wird. Wer sich auf die Jagd machen möchte, sollte nicht ohne Schatzkarte losgehen. Wer fündig wird, der schreibe mir eine Nachricht.
Hustle the Sluff!

