Willkommen in der Welt des Hustle the Sluff!

Epilog oder das Ende von Etwas

Montag, 27. August 2007

Vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle meinen allerersten Eintrag geschrieben. Und obwohl ich in meinem Leben ja gerne manches dem Zufall überlasse, so habe ich den heutigen Tag doch ganz bewusst gewählt, um Abschied zu nehmen.

Ich hatte lange auf diesen Anruf gewartet. Viel zu lange. Als er irgendwann kam, war mir längst klar, dass es nicht mehr weitergehen würde. E. musste dann auch gar nicht viele Worte machen. Ich wusste: Das war’s! Noch am gleichen Abend verabredete ich mich mit Marie. Wir trafen uns im „Lass uns Freunde bleiben“. Wo sonst?

Wir schwelgten ein wenig in Erinnerungen. Ich sah ihr an, dass sie sich um mich sorgte und irgendwann fragte sie mich, wie ich jetzt klar käme. Ich sagte ihr, dass ich mich an das halte, was meine Mutter immer zu Robin und mir gesagt hat. „Seid dankbar für das, was Euch im Leben passiert und klagt nicht über das, was nicht ist, was niemals sein wird.“

Am Tag darauf meldete ich den alten Benz ab, brachte ein rotes Nummernschild an und nahm die Autobahn gen Osten. Jan saß vor der Haustür und schmunzelte als ich in die Hofeinfahrt einbog: „Serdecznie witamy“ rief er mir zu. „Die Garage ist noch frei“!

Natürlich wusste ich nicht gleich was als nächstes kommt. Ich bin nicht der Typ, der immer einen Plan B in der Tasche hat. Die Erleuchtung kam mir neulich abends. Marie und ich waren im Open Air Kino in Kreuzberg. „Absolute Giganten“. Mein absoluter Lieblingsfilm! Die Schlussszene. Auf einmal wusste ich, wie es weitergeht.

Heute ist mein letzter Abend in Berlin. Meine sieben Sachen sind gepackt. Der Zug nach HH geht um 05:09 Uhr. Bleibt mir nur noch eins zu tun: „Salut“ sagen! Gleich kommt Marie vorbei. Ich habe ihr noch nichts vom meiner Entscheidung erzählt. Irgendwie habe ich mich noch nicht getraut. Aber ich bin mir sicher, sie wird mich verstehen.

„Salut“ rufe ich auch allen zu, die mich im letzten Jahr begleitet haben. Vor allem natürlich meinen Schlüsselkindern. Es war eine schöne, aufregende Zeit, die ich niemals vergessen werde. Möge das „Hustle the Sluff“ mit uns sein!

How to disappear completely

Freitag, 24. August 2007



© by Rozana

Rückspiegel II

Freitag, 16. März 2007


Rückspiegel I

Freitag, 16. März 2007




Jäger des verlorenen Schatzes

Mittwoch, 14. März 2007

Ich erinnere mich noch ganz genau, dass es mir schon als Kind immer irgendwie unangenehm war, an meinem Geburtstag Geschenke zu bekommen, abgesehen natürlich vom Käsekuchen meiner Mutter. Woher dieses Gefühl stammte habe ich nie ganz ergründen können. Aber die Freude der anderen war mir schon immer lieber, als meine eigene.

Aus diesem Grund habe ich schon damals Geschenke an meine Geburtstagsgäste verteilt, verbunden mit kleinen Spielen wie einer Schatzsuche oder einer Schnitzeljagd. Diese Angewohnheit habe ich bis heute beibehalten. Aus Sägespähnen sind zwar in der Zwischenzeit Fotos geworden, aber der Spaß, der mir das bereitet, ist der gleiche geblieben.

Ganz wie in einem meiner Lieblingsfilme sind drei meiner Schätze am Samstag nicht entdeckt worden. Sie liegen immer noch irgendwo in ihrem Kölner Versteck und warten darauf, dass ihr Geheimnis von einem glücklichen Finder gelüftet wird. Wer sich auf die Jagd machen möchte, sollte nicht ohne Schatzkarte losgehen. Wer fündig wird, der schreibe mir eine Nachricht.

Hustle the Sluff!

Der Tag nach dem Tag danach

Montag, 12. März 2007

War das ein Fest am Samtag in Köln. Auch heute, am zweiten Tag nach meiner Geburtstagsause, fühle ich mich noch ziemlich durchgerockt. Ich habe mir heute die Pix und Clips angeschaut, die während der Rides entstanden sind. Einen nach dem anderen. Sieht ganz so aus als wären meine lieben Gäste auf ihre Kosten gekommen. Mir selbst hat's jedenfalls unheimlich Spaß gemacht. Leute, es war mir eine Ehre, Euch shufflen zu dürfen!

Mein Dank geht raus an meinen beiden alten Kumpels, Co-Chauffeure & Soulmates Kay (Shuffle Shuttle 2) und Oli (Shuffle Shuttle 3) für ihren großartigen Einsatz auf den Straßen von Köln. Egal, wo und wann der nächste Ride stattfindet, Ihr seid gesetzt Jungs! An E., der es mir ermöglicht, meinen Traum vom Hustle the Sluff weiterzuträumen. Keep the faith! Und natürlich an Marie, dafür dass sie immer für mich da ist. From here to eternity!

Besonders bedanken möchte ich mich auch bei meinen Schlüsselkindern, die mich im Hintergrund tatkräftig unterstützt haben. Ohne Eure Ideen und Verbesserungsvorschläge wäre der Motor von meinem Projekt längst ins Stottern geraten. You've got the key! Marie und ich haben uns übrigens total gefreut, als am Samstag plötzlich Gernot auftauchte. Ich konnte ihn zwar nicht persönlich chauffieren, habe es mir aber nicht nehmen lassen danach ein Kölsch mit ihm zu schlürfen.

Ready for Boarding?

Samstag, 10. März 2007

So sehen Sieger aus...!

Samstag, 10. März 2007


Ruf. Mich. An.

Samstag, 10. März 2007

Wie unser alter Benz zu einer Hauptrolle kam

Donnerstag, 8. März 2007


Letztes Jahr im Sommer, ziemlich genau zu der Zeit, als sich Deutschland begann in ein Sommermärchen zu verwandeln, hatte Marie einen Job bei einer Filmproduktionsfirma. Ich weiß gar nicht mehr genau, was sie dort machte, aber eines Tages rief sie mich ganz aufgeregt an und erzählte mir, sie habe gehört, dass die Firma für einen Dreh einen alten Mercedes suche, einen Newtimer, Baujahr Anfang der 1980er Jahre.

Weil ich Marie nur sehr schwer einen Wunsch abschlagen kann und weil ich gerade ohnehin etwas knapp bei Kasse war, ließ ich mich von ihr breitschlagen. Und so kam es, dass wir an einem Samstag im Juni raus nach Slubice fuhren, wo der alte Benz meiner Eltern, abgemeldet in einer Garage stand. Marie lief einige Male um den Wagen herum, machte ein paar Fotos mit ihrem Handy und ich dachte, damit hätte sich die Sache erledigt.

Einige Tage später, ich hatte die Angelegenheit längst abgehakt, bekam ich einen Anruf von Maries Chef, der mir mitteilte, dass mein Benz den Zuschlag bekommen habe und ein großes deutsches Unternehmen ihn in seiner Werbung einsetzen wolle. Über die Gage wurden wir uns schnell einig und es gelang mir sogar noch eine kleine Nebenrolle für mich in dem Spot raus zu schlagen. Ans Steuer haben sie mich leider nicht gelassen, aber stattdessen durfte ich etwas tun, was fast mir fast genauso viel Spaß gemacht hat: den Fernseher aus dem Fenster werfen. :-)

Auf dem Set lernte ich dann übrigens C. kennen, der ich in einer Drehpause von meiner Idee mit dem Shuffle Shuttle erzählte. Sie hörte sich das alles an, ohne eine Miene zu verziehen und ich hätte nach diesem ersten Gespräch keine 5 Cent darauf verwettet, dass ich jemals wieder von ihr hören würde. Aber alles kam anders. Und dafür bin ich dankbar. Hustle the sluff!