Der Anfang von Etwas?
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Als es dann vorbei war am Sonntag und wir uns voneinander verabschiedet hatten, sind Marie und ich uns erschöpft in die Arme gefallen. Es war schon seltsam und ich weiß nicht wie es Euch gegangen ist, aber irgendwie fühlte sich das wie ein Abschied von Menschen an, die man schon ewig kennt und mit denen man etwas Besonderes teilt, was man sonst mit niemandem teilt. Mir kam es vor wie ein Abschied von Freunden.
Abgekämpft aber glücklich stiegen Marie und ich in den Wagen und fuhren gen Wedding. Klar, beim Betadrive ist nicht alles so rund gelaufen, wie vorgesehen, Ihr habt es bemerkt. Aber so ist das eben, wenn man sich auf den Zufall einlässt. Wertvoller als jeder Plan war das, was wir in den 24 Stunden mit Euch erlebt haben und was sich spontan ergeben hat. Erfüllt von den frischen Eindrücken, den kleinen Geschichten und den vielen Gesprächen war ich dermaßen aufgewühlt, dass ich Marie überredete, noch einen Beruhigungsspaziergang mit mir zu machen.
Nach dem wir, noch etwas schwach auf den Beinen, eine Weile kreuz und quer durch die Straßen gelaufen waren, machten wir uns noch einmal auf zu dem Ort, an dem vor knapp drei Wochen meine Reise begonnen hatte, der alte Flakturm. Der Weg hinauf führte uns vorbei an jener Bank, unter der Marie vor Jahren mein Portemonnaie gefunden hat, bis ganz nach oben zur Aussichtsplattform. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Berlin und als wir oben ankamen, ging gerade die Sonne unter.
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